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Kanaren - die Inseln

Die 

Kanarischen Inseln

 sind das ideale Reiseziel für erholungssuchende Urlauber über das ganze Jahr. Die 

Kanaren

 sind eine Inselgruppe, die aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln besteht. Alle sind durch vulkanische Aktivitäten entstanden, die bekanntesten Inseln sind: 

Lanzarote

Fuerteventura

Gran Canaria

Teneriffa

La Gomera

La Palma

 und El Hierro. Sie liegen im Atlantik vor der westafrikanischen Küste zwischen 27° und 28° nördlicher Breite. Die vier westlichen Inseln bilden die Provinz Santa Cruz de Tenerife, sie sind bergig und bieten mit dem ruhenden Vulkan 

„Pico de Teide“

 auf Teneriffa den höchsten Berg Spaniens.

El Hierro - Ruhe und Beschaulichkeit

El Hierro ist mit rund 277 qkm Fläche und etwa 7000 Einwohnern die kleinste Kanarische Insel. Seit 2000 steht El Hierro unter dem Kulturschutz der

UNESCO

. Bis heute ist die Insel noch gänzlich vom  Massentourismus unberührt geblieben. Da El Hierro nicht direkt angeflogen wird und schöne Strände Mangelware sind, ist die Insel für den pauschalen Urlaub nur wenig attraktiv. Für den Individualurlauber ist sie mit ihrer vielfältigen Landschaft hingegen ein sehr interessantes Reiseziel. El Hierro fasziniert mit immergrünen Hochebenen, imposanten Küsten, schwarzem Lavagestein, hübschen Dörfern und weiten Buchten. Hier erlangt der Urlauber bei langen Wanderungen oder geruhsamen Spaziergängen Ruhe, Entspannung und Erholung.

Fuerteventura - das Strandparadies der Kanarischen Inseln

Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren, sie ist etwa 100 km lang und etwa 30 km breit, hat aber mit rund 77.000 Menschen die wenigsten Einwohner. Demnach hat sie auch den Beinamen, die stille Insel. Ihre Hauptstadt ist Puerto del Rosario. Der Norden von Fuerteventura bietet neben einigen historischen Sehenswürdigkeiten auch Nationalparks. Im Süden der Insel liegt die langgestreckte Insel

Jandia

mit ihren beliebten Badestränden. Im Landesinneren trifft man auf Bergketten und ausgetrocknete Flussbetten aus der Zeit der Vulkane. Durch die Nähe zu Afrika herrscht ein ausgeglichenes Klima mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr. Goldgelbe, lange und einsame Sandstrände laden zum Sonnenbaden oder zu kilometerlangen Spaziergängen ein. Sämtliche Arten von Wassersportmöglichkeiten, wie Schwimmen, Tauchen, Segeln, und Surfen zieht vornehmlich die jüngere Generation an. Wandern, Mountainbiking und Reiten sind weitere beliebte Freizeitaktivitäten.

Gran Canaria - der "kleine Kontinent" der Kanaren

Gran Canaria, das Herzstück der Kanaren, ist die bekannteste aller Inseln. Gran Canaria ist rund 1.560 km² groß und hat rund 807.000 Einwohner. Gran Canaria wird aufgrund der geographischen und klimatischen Vielfalt und der abwechslungsreichen Flora und Fauna auch gerne als Miniaturkontinent bezeichnet. Herrliche Sandstrände, Sonne pur, hervorragende Wassersportmöglichkeiten und ein pulsierendes Nachleben haben Gran Canaria zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen gemacht. Las Palmas ist mit rund 380.000 Einwohnern eine weltoffene Stadt mit kosmopolitischen Flair. Neben vielen Sehenswürdikeiten, trifft man auf ein großes Angebot an Sport-, Einkaufs- und Vergnügungsmöglichkeiten. Die lebendige

Playa del Ingles

bietet perfekte Möglichkeiten für einen Badeurlaub. Das Hinterland überzeugt mit schroffen Felsen, Schluchten, grünen Hochebenen, und Stauseen. Im Süden sind die Dünen und der Strand von 

Maspalomas

 das Top-Ziel der deutschen Urlauber.

La Gomera - das Wanderparadies der Kanaren

La Gomera ist die zweitkleinste Kanarische Insel. Sie hat eine Fläche von rund 370 qkm. Etwa 21.900 Einwohner leben auf La Gomera. Die fast kreisrunde Insel La Gomera, vom Massentourismus bislang verschont, ist aus einem längst erloschenem Vulkan entstanden, in dessen Herzen sich der

Nationalpark Garajonay

befindet. Das 1487 m hohe Bergmassiv prägt mit seinen gezackten Felsspitzen das Landschaftsbild. Tiefe Schluchten erstrecken sich vom der Inselmitte zu den Küsten hinunter. Naturfreunde und Wanderer treffen auf viele Naturschönheiten von La Gomera: Der Zedernwald Bosque del Cedro in der Nahe der Hauptstadt San Sebastian, Kautschukbäume, Kiefern und moosbewachsene Silberlorbeerbaume stehen unter UNESCO-Schutz. Passende Unterkünfte findet man meist in Form von Fincas, Ferienhäuser und Ferienwohnungen.

Lanzarote - eine Insel vulkanischen Ursprungs

Lanzarote liegt etwa 140km von der afrikanischen Küste entfernt und hat eine Fläche von etwa 845 qkm. Lanzarote wurde 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Rund 300 Vulkane, die im 17. Jahrhundert sehr aktiv waren, ließen eine karge, zerklüftete Landschaft mit verschiedenen Strandformationen entstehen. Kilometerlange seichte, gelbe Sandstrände und schwarze Strände aus Lavasand bieten beste Vorraussetzungen für einen Badeurlaub. Das Klima ist ganzjährig mild und niederschlagsarm und entspricht dem typischen Mittelmeerklima, auch wenn sich die Auswirkungen der Nähe zu Afrika bemerkbar machen.

La Palma - die Insel der Kontraste

La Palma hat eine Fläche von rund 708 Quadratkilometern. Die „La Isla Bonita“ - so wird La Palma vor allem wegen seiner landschaftlichen Vielfalt und malerischen Dörfer genannt - ist noch weitestgehend vom Tourismus verschont geblieben. Die Küsten sind felsig und es gibt nur einige wenige Badestrände. Das Hinterland ist grün und fruchtbar, Drachenbaumhainen, Bananenplantagen und Lorbeerwäldern prägen das Landschaftsbild. Der Norden wird vom 2426 hohen Roque de los Muchachos mit zerklüfteten Felsen und tiefen Schluchten beherrscht. Die Caldera de Taburiente, einen der größten Vulkankrater der Erde, ist heute ein Nationalpark. Die ganze Insel ist ein Paradies zum Wandern und Entspannen. Die Hauptstadt 

Santa Cruz

 ist überschaubar und stimmungsvoll, Gebäude im Kolonialstil, hübsche Cafes und gute Restaurants verleihen ihr ein besonderes Flair.

Teneriffa - die größte Insel der Kanaren

Teneriffa ist mit rund 2.040 qkm die größte Insel der Kanaren. Ihr Landschaftsbild ist von vulkanischem Ursprung. Es erstreckt sich von trockener Steinwüste über üppig grüne Kulturlandschaften bis hin zum Hochgebirge im Zentrum der Insel. Der Pico del Teide, der mit 3718 Metern Höhe zugleich der höchste Berg Spaniens ist, krönt Teneriffa. Zusammen mit dem gigantischen Vulkankrater „Las Canadas“ bildet er den 

Teide Nationalpark

. Das Anagagebirge an der schroffen Nordküste schützt die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Der Hafen und die Altstadt laden mit den vielen historischen Bauten, Einkaufsvierteln und sehenswerten Nebenstraßen zum Bummeln und Verweilen ein. Die interessante Altstadt von La Laguna, gehört neben Orotava und Puerto de la Cruz zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Der Westen der Insel stellt mit dem Teno-Gebirge die grünste Region der Insel dar. Im Süden herscht die stärkste Sonneneinstrahlung. Hier tummeln sich die Urlauber an den Stränden von 

Playa de Las Americas

 und 

Los Cristianos

. Die bedeutenste Urlaubsregion der Insel lädt mit langen Sandstränden zu ungetrübtem Badevergnügen ein. Hier hat man ausgezeichnete Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung: Tauchen, Klettern, Schwimmen, Surfen und Golf sind beliebte Aktivitäten der Urlauber.

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